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Schon lange war es angekündigt, jetzt ist es endlich soweit. Nachfolgend könnt Ihr ein paar Mikrozellen anschauen.
Eigentlich ist garnichts zu sehen. In manchen Vodafone Shops, speziell in denen, die keinen Festnetzanschluß haben, installierte damals noch Mannesmann Mobilfunk eine Mikrozelle in die Leuchtreklame. Einzige Auffälligkeit ist das zusätzliche Antennenkabel, welches ins Schild führt.
Hier sieht man eine ganz typische Inhouse Mikrozelle. Die Topfantenne ist üblicherweise irgendwo an der Decke angebracht. Man kann sie leicht mit Lampen und anderen Installationen in Gebäuden verwechseln. Diese Zelle versorgt zum Beispiel den gesamten Untergrundbereich der U-Bahn, S-Bahn und die B-Ebene der Hauptwache.
Diese Mikrozelle besteht aus einer einzelnen kleinen Sektorantenne. So flach an eine Wand geschraubt, dient sie dazu, einen stark frequentierten Platz zu versorgen, und damit den Traffic von den umliegenden normalen Zellen wegzunehmen. Bei dieser Antenne sieht man sofort die zwei Antennenanschlüsse fürs Diversity. Das ist aber eher ungewöhnlich.
Hier sehen wir einen ganz ähnlichen Antennentyp wie oben, jedoch diesmal als normale und nicht als X-Pol Antenne mit nur einem Antennenanschluß. Auch anders als eben, wurde die Antenne auf dem Vordach in Richtung der Straße ausgerichtet. Mit dieser Antenne versorgt Vodafone die gesamte Freßgaß bis zum Opernplatz.
Einen anderes GSM 900 Panel ist hier zu sehen. Wenn man nicht weiß, was es ist, eigentlich recht unauffällig. Die Versorgung ist dann auch eher untypisch. Die Antenne strahlt sehr breit ab, was zu einer sehr guten Versorgung sowohl auf der Zeil, als auch in der Liebfrauenstr. führt.
Hier hat sich Vodafone am Römberberg zwar nicht für eine besonders kleine Antenne entschieden, aber durch die Installation in der Mauernische am Regenfallrohr, ist sie trotzdem nicht besonders auffällig. Die Zelle deckt schön den gesamten Platz vor dem Römer ab.
Einen ganz interessanten Weg geht die Stadt Frankfurt im Bezug auf die immer stärkere Ablehnung gegenüber neuen Mobilfunkanlagen. Damit nicht noch mehr "bedrohlich aussehende" und das Stadtbild verschandelnde Mobilfunkanlagen in der Frankfurter Innenstadt entstehen, rüstet die Stadt derzeit alle Litfaßsäulen mit Mobilfunkantennen aus. Hier sollen, so denkt sich das die Stadt, dann die Netzbetreiber ihre benötigten Standorte einrichten. Mal schauen, was daraus wird. Denn ein derartiger Standort kann eigentlich nicht wirklich einen Standort auf einem Dach ersetzen.
Sicher werdet Ihr Euch schon gefragt haben, warum bisher keine T-Mobile Mikrozelle zu sehen war. Das liegt daran, weil die T-Mobile hier keine Outdoor Mikrozellen betreibt. Ergo mußte ich mir wieder ein Bild leihen! :-)
Welche Antenne zu welchem Betreiber gehört, kann man, wenn man nur das Bild sieht, natürlich nur raten. Aber ich denke, daß die zwei kleinen Stabantennen zu Vodafone gehören. Diese Antennen in exakt dieser Anordnung gibt es von denen nämlich häufig in der Niederlassung Stuttgart. Auch das Konzept ist da gleich, indem die billigen Antennen zusätzlich noch mit diesem "Klingeldraht" angeschlossen werden.
Die zwei Panels dagegen müßten dann zu T-Mobile gehören. Es ist schon erstaunlich, welcher Aufwand (mit zwei getrennten Antennen horizontal vernünftig weit auseinander) hier für eine einfache Mikrozelle betrieben wird.
| © Matthias Fonfara | http://www.senderlisteffm.de/bilder03.html |