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Zuerst wirf mal einen Blick ins Glossar von Norbert Hüttisch. Wenn Du Dich weiter mit dem Thema GSM beschäftigen willst, findest Du bei meinen Links und Büchertips gute Startpunkte.
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Das GSM Netz ist ein Netz mit zellularer Struktur. Das bedeutet, es ist in Zellen aufgeteilt, die in gewissen Abständen die gleiche Frequenz wiederverwenden.
Die Netzplanung berücksichtigt hierbei die zu erwartende Dämpfung durch Bebauung, Vegetation und Topologie. Und genau das hebelt man aus, wenn man sich deutlich über Erdniveau bewegt. So kann man plötzlich viele Zellen mit gleicher Frequenz empfangen, die nicht entsprechend der Berechnung gedämpft wurden.
Durch die so erzeugte Interferenz ist keine oder nur sehr schlechte Kommunikation zwischen Handy und Basisstation möglich. Absurde Handyanzeigen, zerhackte Gespräche und Gesprächsabbrüche sind die Folge.
Eine Netzplanung, bei der man dort telefonieren kann, würde zu massiven Einbrüchen in der Performance führen. Deshalb nehmen die Netzbetreiber oft billigend in Kauf, daß man an manchen exponierten Orten nicht telefonieren kann.
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Hierfür gibt es mehrere Gründe.
1. Es besteht kein Roamingabkommen mit dem Netz.
2. Die Zellen sind für Telefone mit acht Watt Ausgangsleistung konfiguriert. Somit kannst Du den Sender zwar noch gut empfangen. Die zwei Watt des Mobiltelefons reichen allerdings nicht aus, um den Weg auch wieder zurück zur Basisstation zu schaffen. Dies betrifft aber nur 900 MHz Netze, da die 1800 MHz Netze prinzipiell nur für ein Watt Mobilgeräte ausgelegt sind.
3. Die Interferenz ist zu stark. Hierfür siehe "Warum spinnt ...". Gerade im Grenzgebiet kommt es immer wieder zu Problemen mit der Netzplanung zwischen den benachbarten Anbietern.
4. Es gibt auch eine technische Einschränkung. Die Funkwellen bewegen sich zwar mit Lichtgeschwindigkeit, aber da das Timing im GSM sehr eng ist, muß man eine technische Vorkehrung treffen, damit das bei der Basisstation ankommende Signal genau den Zeitschlitz trifft. Hierzu übermittelt die Basisstation dem Telefon den sogenannten "Timing Advance" Wert, der dem Telefon sagt, um wieviel früher es senden muß. Jeder Inkrement entspricht in etwa einer Entfernung zur Basisstation von 550 m. Dieser Wert hat 6 Bit, wodurch der Maximalwert auf 63 beschränkt ist. Dadurch begrenzt sich auch die maximale Entfernung, bei der eine Kommunikation im GSM Standard möglich ist, auf 63 x 550 m = 35 Km. Es gibt zwar "Hacks", um auch darüber eine Verbindung herzustellen, aber im Prinzip ist bei 35 Km Entfernung Schluß.
Zusätzlich kann der Netzbetreiber unbeschadet des theoretischen Maximums seine Zelle so konfigurieren, daß nur Verbindungen bis zu einem maximalen TA Wert möglich sind. Ob dies jedoch in der Praxis angewendet wird, weiß ich nicht. Das macht auch eher wenig Sinn, da die Interferenz beim Nachbarn dadurch nicht weniger wird, weil sie sowieso vom BCCH kommt.
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Eine Ferndiagnose ist natürlich nicht so einfach möglich, aber wahrscheinlich ist das Telefon nicht kaputt.
Wenn das Netz komplett verloren gegangen ist, und das Telefon keinen Anhaltspunkt mehr hat, wo es das Netz finden könnte, muß es sich im gesamten GSM Bereich auf die Suche machen. Das kann bei knapp 500 Kanälen für ein Dualbandtelefon schon eine Weile dauern. Außerdem braucht ein solcher Full-Scan auch ordentlich Strom. Deshalb wird bei erfolglosem Scan dieser in immer längeren Zeitabständen wiederholt, um nicht unnötig den Akku leer zu saugen. Im Gegenzug bedeutet das aber, daß während dieser Schlafphase kein Netz gefunden wird, selbst wenn man direkt neben der Basisstation steht. Im Nokia Service Center wurde mir mal gesagt, daß es bei deren Telefonen bis zu einer Stunde dauern kann, bis sich das Telefon nach einer längeren netzfreien Zeit wieder einbucht.
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Das Telefon macht da ein "Periodic Location Update".
Da man sich im Mobilfunk nicht darauf verlassen kann, daß sich das Handy in jedem Falle abmeldet, geht man den anderen Weg, bei dem sich das Telefon in regelmäßigen Abständen beim Netz melden muß. Wie lange die Zeit zwischen den Meldungen ist, legt der Netzbetreiber entsprechend seiner Konfiguration des Netzes fest. Der GSM Standard gibt hier Vielfache von 6 Minuten vor. In der Tabelle kann man erkennen, welchen Sinn gerade dieser Multiplikator macht.
Folgende Intervalle haben die deutschen Betreiber in der Regel:
| Netz | n | Zeit |
|---|---|---|
| T-Mobile D | 60 | 6 Stunden |
| Vodafone D2 | 10 | 1 Stunde |
| e·plus | 120 | 12 Stunden |
| O2 | 10 | 1 Stunde |
Damit kann man ganze Bücher füllen!
Ich mache es aber mal ganz einfach. Wem das zu wenig ist, möge sich ein entsprechendes Buch besorgen.
Die Daten jedes SIM eines Netzbetreibers sind in einer (in der Realität sind es mehrere verteilte) HLR Datenbank gespeichert.
Wenn Du einen Mobilteilnehmer erreichen willst, schaut das Netz zuerst dort nach, ob und wo (das kann auch in jedem x-beliebigen Netz weltweit sein) das Zieltelefon eingebucht ist. Das Netz selbst ist in logische Einheiten, den sogenannten Location Areas eingeteilt. Hier sind viele Stationen zusammengefaßt. Der Wert der Location Area, in der sich das Telefon befindet, ist im HLR vermerkt, so daß das Netz nun schon weiß, in welcher Region das Telefon zu suchen ist. Die zugehörige Vermittlungsstelle (MSC) sendet nun auf allen Stationen, die der Location Area angehören, den Ruf nach dem Telefon aus. Wenn das Telefon diesen Ruf hört, meldet es sich bei der am besten zu empfangenden Station. Erst jetzt kennt das Netz den exakten Standort des Mobiltelefons und die Verbindung kann hergestellt werden.
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Das ist nicht genau zu beantworten, weil es von der Konfiguration der Anlage abhängt. Deshalb ein paar grundsätzliche Dinge dazu. Folgendes bezieht sich immer auf eine Zelle. Ein "normaler" Standort hat drei 120° Zellen oder eine Zelle als Rundstrahler.
Außerdem können die Zellen mit mehreren Frequenzen (TRX) betrieben werden. Gängige Werte liegen zwischen eins und acht. Jede Frequenz bietet 8 Fullrate Zeitschlitze. Die sind aber nicht alle für Nutzdaten verwendbar, weil man auch Bandbreite für die Organisation des Mobilfunksystems braucht. Wieviele Zeitschlitze für die Organisation wegfallen, kann man nicht sagen. Das macht jeder, wie er es braucht. Klar ist aber, daß je mehr TRX auf einer Zelle liegen, desto höher ist der Signalisierungsaufwand und damit auch die Anzahl der Signalisierungskanäle. Mehr als einen Zeitschlitz pro Trägerfrequenz braucht man aber normalerweise nicht.
In der Realität liegt die Zahl der nutzbaren Fullrate Kanäle folglich zwischen:
TRX * 8 - 1 und TRX * (8 - 1)
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| Netz | 900 MHz | 1800 MHz |
| T-Mobile D | 13-49, 81-102, 122-124 | 587-611 |
| Vodafone D2 | 1-12, 50-80, 103-121 | 725-751 |
| e·plus | 752-863 | |
| O2 | 612-723 | |
| Deutsche Bahn AG GSM-R, nicht öffentlich | 955-974 |
| Uplink MS->BS | Downlink BS->MS | |
|---|---|---|
| Kanal 1-124 (GSM900) | (890,0 + 0,2 * n) MHz | (935,0 + 0,2 * n) MHz |
| Kanal 259-293 (GSM450) | (450,6 + 0,2 * (n - 259)) MHz | (460,6 + 0,2 * (n - 259)) MHz |
| Kanal 306-340 (GSM480) | (479,0 + 0,2 * (n - 306)) MHz | (489,0 + 0,2 * (n - 306)) MHz |
| Kanal 128-251 (GSM850) | (824,2 + 0,2 * (n - 128)) MHz | (869,2 + 0,2 * (n - 128)) MHz |
| Kanal 512-885 (GSM1800) | (1710,2 + 0,2 * (n - 512)) MHz | (1805,2 + 0,2 * (n - 512)) MHz |
| Kanal 955-974 (GSM-R) | (890,0 + 0,2 * (n - 1024)) MHz | (935,0 + 0,2 * (n - 1024)) MHz |
| Kanal 975-1023 (E-GSM) Kanal 0 | (890,0 + 0,2 * (n - 1024)) MHz (890,0 + 0,2 * n) MHz | (935,0 + 0,2 * (n - 1024)) MHz (935,0 + 0,2 * n) MHz |
| Kanal 512-810 (GSM1900) | (1850,2 + 0,2 * (n - 512)) MHz | (1930,2 + 0,2 * (n - 512)) MHz |
Bei den so errechneten Werten handelt es sich um die Mittenfrequenz des jeweiligen Kanals. Damit sich der Empfänger des Mobiltelefons korrekt synchronisieren kann, wird auf den BCCH Trägern ein Frequency Correction Burst gesendet. Dieser liegt 1625/24 KHz über der Mittenfrequenz.
Wenn man genau nach der Definition in der GSM-Spezifikation geht, schließt E-GSM den Bereich von P-GSM (GSM900) und GSM-R den Bereich von E-GSM und P-GSM mit ein.
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Einen direkten Eintrag, woran man die eingestellte Konfiguration im MSC sehen könnte, gibt es nicht.
Allerdings gibt es ein untrügliches Zeichen. Hierzu muß man wissen, daß es für einen Handover zwingend erforderlich ist, daß das Netz über die örtlichen Empfangsverhältnisse informiert ist. Hierzu gibt es die Nachbarschaftsliste, die dem Telefon mitteilt, welche Träger gemessen und per Report ans Netz übertragen werden sollen.
Befinden sich also Kanäle eines fremden Anbieters in der Nachbarschaftsliste, ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch ein Handover dorthin möglich.
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Bei Vodafone ja! Dort werden ganz normale Zellen verwendet, die einen eigenen BCCH und eine CellID haben. Was ich bisher von T-Mobile weiß, sperren die Ihre 1800 MHz Zellen. Ein direktes Einbuchen in die 1800 MHz Zellen wird so verhindert, und ein 1800 MHz Singleband Telefon kann diese Zellen zwar sehen, aber nicht verwenden. In der Praxis dürfte es allerdings sowieso problematisch sein, mit einem reinen 1800 MHz Telefon telefonieren zu können.
Die Netzbetreiber konfigurieren die 1800 MHz Zellen nicht als eigenständiges Netz. Somit dürfte es zu Schwierigkeiten bei Handovern zwischen 1800 MHz Zellen kommen.
Erstens die Zellen müssen sich überlappen. Das ist aber selbst bei D2 in Innenstädten nicht gegeben. Außerdem begrenzen die Netzbetreiber die Zellgröße indem sie die Einbuchgrenze sehr hoch ansetzen. Sie sollen ja nur als Ergänzung zu den 900 MHz Zellen fungieren.
Zweitens selbst wenn erstens erfüllt ist, müssen für einen Handover die Zellen gegenseitig in der Nachbarschaftsliste auftauchen. Das hat der Netzbetreiber aber vielleicht aus Nachlässigkeit vergessen, oder er will ganz explizit zur besseren Lastverteilung den Handover über die 900 MHz Zelle. Das Gespräch wird mit einem 1800 MHz Singleband Telefon abbrechen, obwohl die Netzabdeckung das eigentlich nicht gerechtfertigt.
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Nein, das stimmt so nicht! Die Netze unterscheiden sich nämlich wirklich nur durch die unterschiedliche Trägerfrequenz. Kanalbreite, Sprachcodec und die sonstige Technik ist gleich. So kommt es nur darauf an, was man aus der zur Verfügung stehenden Technik herausholt. Ein deutscher Netzbetreiber, der ein 1800 MHz Netz betreibt, tut sich da besonders hervor, was wahrscheinlich zu dem Gerücht geführt hat, 1800 MHz Netze seien prinzipiell besser.
Vielmehr muß man in Betracht ziehen, daß gute Sprachqualität stark von einem störungsfreien Kanal abhängt. Und da ist es natürlich einleuchtend, daß ein Netzbetreiber, der viele Kanäle bei relativ geringer Kundenzahl zur Verfügung hat, sich da sehr viel leichter mit der Netzplanung tut.
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EDGE ist eine Weiterentwicklung von GSM. Da EDGE im IMT-2000 spezifiziert ist, wird es schon zur dritten Generation gerechnet, obwohl die Technik eher dem GSM System ähnelt. Bei EDGE werden die Zeitschlitze und Rahmenlängen von GSM verwendet. Im Gegensatz zu GSM wird die 8-PSK statt der GMSK Modulation verwendet. Hierdurch erreicht man Datenraten von bis zu 59,2 kbit/s im Zeitschlitz.
Diese höheren Datenraten lassen sich entweder für HSCSD oder GPRS verwenden. Um sie von gewöhnlichem GSM unterscheiden zu können, nennt man sie ECSD und EGPRS.
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Beide Fragen würde ich mit einem klaren nein beantworten.
Dazu muß man sich mal vor Augen halten, wovon eigentlich die Strahlenbelastung bei einem GSM Mobiltelefon abhängt. In erster Linie natürlich von der augenblicklich verwendeten Sendeleistung und dort setzt schon der erste Schwachpunkt des SAR Wertes an. Der wird nämlich bei Maximalleistung des Telefons bestimmt. Im Realbetrieb wird jedoch die Ausgangsleistung vom Netz bestimmt und zwar abhängig von der Signalgüte, die an den Antennen der Basisstation ankommt. Ein Telefon, welches ein sehr gutes Abstrahlverhalten hat, wird wahrscheinlich auch einen hohen SAR Wert haben. Das sorgt aber im Realbetrieb dafür, daß ein "gutes" Signal an der Basisstation ankommt und die Station kann das Telefon anweisen, die Sendeleistung zu reduzieren. Somit sinkt sofort die Strahlenbelastung!
Bei der integrierten Antenne liegt die Sache anders. Die Befürworter sagen, sie habe eine Richtwirkung vom Kopf weg und außerdem schirme die Handyplatine und der Lautsprecher die Strahlung zum Kopf hin ab. Soweit ist das richtig. Somit führt eine integrierte Antenne zu einer Verringerung der Strahlung, wenn das Ohr genau in Richtung der aktiven Basisstation ausgerichtet wird. Nur wer macht das schon bzw. weiß überhaupt, wo sich die für ihn zuständige Antenne befindet? Befindet sich die Basisstation dagegen in Richtung durch das Handy/Kopf, wird das Telefon angewiesen werden, die Leistung so lange zu erhöhen, bis das Signal gut genug ist. Noch schlechter sieht die Sache aus, wenn die Basisstation nicht in Hauptstrahlrichtung der Handyantenne, also in Blickrichtung, liegt.
Und noch einen Nachteil hat die integrierte Antenne, wenn man sich mal ansieht, wie viele Leute telefonieren. Kein Mensch hält sein Telefon an der externen Antenne fest. Bei integrierten Antennen und den dazugehörigen winzigen Telefonabmessungen ist es jedoch absolut üblich, mit der Hand die Antenne abzuschirmen. Auch das führt zu einer unnötig hohen Strahlenbelastung!
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Man liest überall, ein D-Netz (900 MHz) Telefon sendet mit zwei Watt und ein E-Netz (1800 MHz) Telefon sendet mit einem Watt. Das ist nicht ganz genau ausgedrückt. Hierbei handelt es sich um die maximal zulässige Sendeleistung für Handgeräte, die direkt am Körper betrieben werden. In der GSM Spezifikation sind aber noch andere Leistungsklassen der Geräte aufgeführt.
| Leistungsklasse | GSM900 | GSM1800 | GSM1900 |
|---|---|---|---|
| 1 | 1 W (30 dBm) | 1 W (30 dBm) | |
| 2 | 8 W (39 dBm) | 0,25 W (24 dBm) | 0,25 W (24 dBm) |
| 3 | 5 W (37 dBm) | 4 W (36 dBm) | 2 W (33 dBm) |
| 4 | 2 W (33 dBm) | ||
| 5 | 0,8 W (29 dBm) |
Diese Leistungen sind aber nicht die Sendeleistungen der Telefone. Diese wird vom Netz in feinen Stufen je nach Erfordernis geregelt. Deshalb sendet ein GSM Mobiltelefon in der Regel mit wesentlich geringeren Leistungen.
| GSM900 | GSM1800 | GSM1900 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das Telefon kann aber immer nur bis zur maximalen Leistung seiner Geräteklasse senden. Die höheren Leistungsstufen werden vom Telefon dann ignoriert.
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Einfache Antwort - nur bei möglichst guten Empfangsbedingungen telefonieren. Denn wie man aus der obigen Tabelle entnehmen kann, können die Telefone ihre Leistung bis auf 1/1000 der maximalen Leistung drosseln, wenn dies zum Erhalt der Verbindung ausreicht!
Vermeiden sollte man allgemein, in geschlossenen Räumen zu telefonieren. Wenn es sich nicht vermeiden läßt, sollte man ans Fenster treten. Das hat noch einen weiteren Aspekt neben der Strahlung. Ein Telefon, das weniger strahlt, braucht auch weniger Strom. So hält dann auch der Akku länger.
Unter keinen Umständen jedoch, sollte man im Auto ohne angeschlossene Außenantenne telefonieren. Die Strahlung, der man sich dadurch aussetzt, ist sehr hoch. Häufig kann man lesen, das Auto sei ein Faradaykäfig, aus dem die Strahlung nicht herauskomme. Jeder, der es schonmal probiert hat, wird jedoch zu dem Schluß kommen, daß das Unsinn ist. Durch die relativ großen Fensterflächen kommt schon ausreichend Strahlung heraus und herein. Das Problem sind aber trotzdem die Metallflächen wie Dach, Türen und Bodenblech, an denen die Strahlung reflektiert wird. Und wer sich mal darüber Gedanken macht, wird bemerken, daß man da wie im Zentrum eines Brennspiegels sitzt. Durch die Reflexionen ergibt sich eine extrem inhomogene Feldstärkenverteilung mit hohen Spitzen. Leider kenne ich keine Quelle, wo die Feldstärke einmal bestimmt wurde.
Zu denken geben sollte einem jedoch der Kommentar, den ein Mitarbeiter aus der Netzplanung mir gegenüber mal machte:"Wenn unsere Anlagen die Bevölkerung einer derart hohen Feldstärke aussetzen würden, wie das beim Telefonieren im Auto ohne Außenantenne auftritt, würde das BfS die Anlage sofort stillegen!"
Kontrovers wird die Verwendung von Headsets diskutiert. Auf der einen Seite bringt man damit die Antenne weg vom Kopf. Auf der anderen Seite gibt es Stimmen, daß die HF Strahlung vom Kabel aufgenommen und direkt ins Ohr transportiert werden könnte. Keine Ahnung, wie das einzuschätzen ist.
15 sinnvolle Tips zur Strahlenminimierung hat Xonio zusammengestellt.
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Da kann man nur sagen - Finger weg von solchem Schrott!
Auch wenn wie häufig so pseudowissenschaftliches Gesabbel drauf steht, eine solche Antenne kann wegen den Gesetzen der Freiraumdämpfung nicht funktionieren. Ganz sicher tut eine solche Antenne weder merklich den Empfang verbessern, noch wird die Strahlung im Wagen vermindert.
Durch die Scheibe an sich geht jedenfalls um Größenordnungen mehr Strahlung, als durch die passive Antenne.
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In Deutschland ist der Betrieb von Funkanlagen und ein Repeater ist eine solche Anlage, nur mit Einverständnis des Lizenzinhabers der entsprechenden Frequenz zulässig. Außerdem müssen die Lizenzbedingungen peinlich genau beachtet werden. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt.
Also wendet Euch an Euren Netzbetreiber. Wenn der der Auffassung ist, Ihr hättet ein berechtigtes Interesse an einer Versorgung, wird der Euch den Repeater installieren und auch betreiben.
Weil Ihr aber sonst eh keine Ruhe gebt ;-), habe ich bei den Links exemplarisch eine Firma aufgenommen.
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Prinzipiell ist es natürlich möglich, eine entsprechende Anpassung für die normale Autoantenne zu machen. Dazu braucht man aber mindestens die Kenntnisse eines Funkamateurs oder eine entsprechende Hochfrequenztechnikausbildung und natürlich die entsprechende Meßausrüstung. Wenn Du das alles hättest, würdest Du dies jedoch nicht fragen!
Im Fachhandel gibt es spezielle Antennen, die UKW und GSM900/1800 können. Die sind für Deinen Zweck geeignet.
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Die Läden der Netzbetreiber haben normalerweise einen Kartenleser, mit dem man die Zuordnung auf dem SIM ändern kann. Einfach mal hingehen und freundlich nachfragen.
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Wahrscheinlich ändert der sich überhaupt nicht! Das liegt daran, daß die Telefone in der Regel den für den Netzcode im Telefon abgelegten Namen anzeigen. Da das Telefon aber von der Umbenennung nichts mitbekommen hat, wird der zum Produktionsdatum gültige Netzname sowohl bei der Netzsuche, als auch als Betreiberkennung angezeigt.
Der GSM Standard sieht es zwar vor, daß im BCCH zusätzlich zum Netzcode auch noch der Name übermittelt wird, aber ob das jemand macht, bzw. ob das überhaupt ein Telefon anzeigt, weiß ich nicht. Ich habe es jedenfalls noch nie gesehen. Daneben bestünde noch die Möglichkeit, den neuen Namen entweder als "Betreibernamen" auszugeben, oder den Namen per Sim Application Toolkit aufs Display zu zaubern. Man beachte aber, daß es sich hierbei um zwei völlig unterschiedliche Dinge handelt, die leider häufig in einen Topf geworfen werden!
Falls sich bei jemandem der angezeigte Name auf dem Telefon plötzlich geändert hat, ohne daß er ein Firmwareupdate auf sein Telefon bekommen hat, kann mich mal über die Umstände informieren. Das würde mich sehr interessieren!
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Richtig weg kriegt man das nicht, weil das Feld für den Serviceprovidernamen eigentlich immer schreibgeschützt ist. Das heißt nur der Provider selbst könnte das Feld auf dem SIM löschen. Mir ist aber kein Fall bekannt, wo ein Serviceprovider dies getan hätte.
Besonders ärgerlich ist daran, daß es nicht nur manchen optisch stört, sondern daß je nach Telefon diverse Probleme und Einschränkungen auftreten. So weigern sich einige Telefone Betreiberlogos anzuzeigen. Bei meinem Bosch Telefon wird z. B. die Uhr vom Providernamen überschrieben. Danke Debitel! Und so zickt jedes Telefon mehr oder weniger rum. :-(
Also einzige mir bekannte Möglichkeit den Schriftzug wegzukriegen ist, ein Betreiberlogo aufzuspielen, so das Telefon das überhaupt kann, und zu hoffen, daß es auch angezeigt wird, was im Ausland aber auch nicht hilft. Ich habe nämlich schon die Hoffnung aufgegeben, daß die Serviceprovider diesen Unsinn irgendwann doch mal lassen.
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Hier haben wir es mit einem weiteren Ärgernis in Verbindung mit dem SIM zu tun. Neue SIM der Netzbetreiber sind in der Regel so konfiguriert, daß sie die Liste der bevorzugten Roamingnetze mit auf der Karte gespeicherten Partnern im Ausland selbstständig überschreiben und so die Kunden im eigenen Netz halten. Diese Liste kann von den Netzbetreibern von der Ferne verändert werden. Das wäre, so wie es die Netzbetreiber bei Beschwerden darstellen, zum Vorteil des Kunden, wenn das Roaming im "eigenen Netz" billiger als bei den Konkurrenten wäre. Ist es aber oftmals nicht! So drängt sich der Verdacht auf, daß es gerade nicht um den Vorteil der Kunden, sondern um die Gewinnmaximierung beim Unternehmen geht.
Dagegen kann man sich nur wehren, wenn man im Roamingland die Unannehmlichkeit der "manuellen Netzwahl" auf sich nimmt und konsequent mit dem billigsten Anbieter telefoniert.
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Diese Funktionen werden zwar vom SIM bereitgestellt, es ist aber kein direktes Problem mit der Karte an sich.
Du hast eine Karte, auf der sich Sim Application Toolkit Anwendungen befinden. Hiermit bewerkstelligt der Anbieter die einfachere Bedienbarkeit von Netzfunktionen oder macht sonst irgendwelche mehr oder weniger sinnvollen Dinge damit. Bei den meisten Handys stört das nicht weiter, weil einfach ein neuer Menüpunkt erscheint. Siemens dagegen hielt lange Zeit SAT für so wichtig, daß es immer auf der linken Taste angezeigt wurde, ohne daß man das ändern konnte. Erst bei den neuen Modellen ist das nicht mehr so.
Als Lösung gibt es zwei Möglichkeiten.
Beides ist allerdings mit Kosten verbunden. SAT deaktivieren ist nach meinem Kenntnisstand vom Kunden nicht zu machen.
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Diese Übersicht hat Henning Gajek in seiner Mobilfunk-FAQ in der Datei "codes.faq" zusammengetragen. Der Rest ist aber auch lesenswert. Deshalb - sofort runterladen!
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Kurzgesagt - das ist totaler Blödsinn!
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| © Matthias Fonfara | http://www.senderlisteffm.de/techfaq.html |